19.Jahrhunderts an des Wirt Heinrich Brinkmann veräußert, der dort die Weinhandlung und das Restaurant „Zum  Hahnen“ eröffnete. Seine Witwe führte das Geschäft bis kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs weiter.   Neuer Besitzer wurde nun Karl Schirmer, der das Weinlokal in Weinwirtschaft zur Schwarzamsel“ umtaufte. Nächster  Besitzer war das Ehepaar Freytag. 1929 schließlich erwarb das Ehepaar Julius und Elsa Schick das „Haus mit Vorräten  und allen Einrichtungsgegenständen“, wie es in der notariellen Urkunde heißt. Auch das neben der Schwarzamsel  gelegene Haus Nr.19 ging 1946 in den Besitz der Familie Schick über, die es von dem Ehepaar Kupfer erworben hatte. In  diesem Haus liegt das heutige Nebenzimmer der Schwarzamsel. Dieser mit gotischen Gewölben ausgestattete Raum  wurde 1974/75 um- und ausgebaut und ist seither die Stammburg der illusteren Freundesrunde „Die Pfalzgrafen“. Nach  dem Tod von Julius Schick ging das Anwesen in den Besitz seiner einzigen Tochter Lore Zwick über.   Sie verstarb allzu früh und ihr Mann, Edwin Zwick übernahm seither die Verantwortung für diese historisch  traditionelle Weinstube im Schatten des Altpörtels und im Herzen der liebenswerten Stadt Speyer. Durch eine  umfassende Sanierung und Restaurierung im Jahre 1991 unter der Leitung und Aufsicht des Architekten Josef Blanz in  Zusammenarbeit mit dem Stadtbauamt Speyer - Abteilung Denkmalschutz und Stadtbildpflege erhielt das Anwesen Nr.  18 sein heutiges Aussehen. Das Gebäude wurde am 6.Fassadenwettbewerb der Stadt Speyer ausgezeichnet.   Edwin Zwick verstarb im Jahr 2004. In seinem Testament hatte er verfügt, dass die Schwarzamsel in eine Stiftung  überführt wird. Diese wird seither von seiner Witwe Heiderose Zwick verwaltet.     Mehr als 235 Jahre Speyerer Tradition Die Geschichte des Hauses in  der  Korngasse  Nr.18  reicht  über 235 Jahre zurück.  Nach  der  Speyerer   Stadtbeschreibung von  1773  betrieb  dort  der Metzger  Heinrich Schmal seine Geschäft. Seine Witwe führte dieses  bis 1814 weiter. Von ihr erwarb der „Ackermann“ Daniel  Landes das Gebäude. Nach dessen Tod und dem seines  Sohnes Peter wurde das Haus Nr.18 in der Mitte des